Die Forelle

Ein edler Fisch stellt sich vor

Schon lange vor unserer Zeitrechnung tummelte sich in allen unseren sauerstoffreichen und kühlen Gewässern die Forelle. Dieser kräftige Schwimmer bewohnt die Fließgewässer bis in 2000 m Höhe und ist auch an starke Strömungen bestens angepasst. Die Forelle ist mit dem Lachs verwandt. Den gemeinsamen Vorfahren verdankt sie ihr edles und schmackhaftes Fleisch.

Da im Laufe der Zeit die Forelle als Speisefisch immer beliebter wurde, reichten Wildforellen nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken. So wurde die Zuchtforelle aus Teichen an deren Stelle gesetzt. Auf diese Weise ist die Erzeugung von schmackhaften Forellen für die steigende Nachfrage durch überlegte Zuchtmethoden und ausgewogene Fütterung jederzeit gewährleistet.

Begonnen hat die planmäßige Forellenzucht bei uns im letzten Jahrhundert. Entscheidend für die rapide Entwicklung von der Forellenzucht zur Speisefischproduktion ist der Bedarf an geschmacklich hochwertigen Fischen, die Beherrschung von Zuchttechniken auf der Grundlage ausführlicher Forschungen sowie die Einführung von in Nordamerika heimischen Regenbogenforellen. Sie sind robust und vertragen höhere Wassertemperaturen. Eigenschaften, die für die Teichwirtschaft von Bedeutung sind.

Die hohe Qualität deutscher Forellen verdanken Sie den Fisch- und Teichwirten Ihrer Region. Sie sorgen dafür, dass die Forellen nach strenger Auslese gezüchtet werden. Da Forellen nur in quellfrischen Gewässern leben können, legen die Teichwirte natürlich größten Wert auf allerbeste Wasserqualität. Die Teiche werden daher meistens von Quell- bzw. Gebirgsgewässern gespeist. Das bedeutet: Deutsche Forellen stammen nicht nur aus sauerstoffreichen Gewässern, sie sind auch rein im Geschmack.

Die Forelle ist ein Süßwasserfisch und gehört zur Gruppe der Salmoniden. Gemeinsam ist ihnen die sogenannte Fettflosse, die zwischen Rücken- und Schwanzflosse liegt. Man unterscheidet folgende Arten: Bachforelle, Meerforelle, Seeforelle, Regenbogenforelle.

Die Bezeichnung “Lachsforelle” ist eine Handelsbezeichnung für große, rote Forellen.

Forellen können durch die Ernährung mit Bachflohkrebsen den natürlichen Farbstoff Astaxanthin aufnehmen, der ihrem Fleisch eine rötliche Färbung gibt. Diese Färbung kann auch durch spezielles Futter erreicht werden.


Qualitätsmerkmale zum Einkauf von Fisch
  • Der Fisch sollte
    • klare glänzende Augen
    • dunkelrote Kiemen
    • elastisches festes Fleisch
    • glatte festanliegende Schuppen
    • und einen frischen Geruch haben.

    • Lagerung:
      • am besten fangfrisch zubereiten
      • kühl aufbewahren ( 2 - 3 Grad )
      • ganze Fische 24 Std. im Kühlschrank
      • Fischfilet oder –kotelett ( 6 - 8Std. ) im Kühlschrank

      Das zarte, helle Fleisch ist leicht verdaulich. Das Eiweiß hat eine hohe biologische Wertigkeit und eignet sich vorzüglich zur Verwendung in der Diät und Krankenküche. Die besondere Zusammensetzung des Fischeiweißes und seine leichte Zersetzbarkeit lassen rohes Fischfleisch leichter verderben, als Fleisch von anderen Tieren.

      Fischfett weist hohe Gehalte an mehrfachungesättigten Fettsäuren auf. Von besonderer Bedeutung für die Ernährung sind die Omega-3-Fettsäuren.Sie wirken blutdrucksenkend und tragen zur Verminderung des Blutfettspiegels bei.


      Die ernährungsphysiologischen Werte der Forelle (Durchschnittlicher Gehalt in 100g essbarem Anteil) sind:
      Energie (kcal/kJ)112/468
      Magnesium0,027 g
      Eiweiß19,5 g
      Eisen1.000 mg
      Fett 2,7 g
      Kupfer0,250 mg
      Kohlenhydrate-
      Mangan0,030 mg
      Rohfaser-
      Jodid0,003 mg
      Calcium 0,018 g
      Vitamin A150 i.E
      Phosphor 0,242 g

      Quelle C M A Broschüre “Deutsche Edel-Forelle"